Linola® sept Mund- und Rachenspülung

375 ml

PZN: 16878383

Inaktiviert bis zu 90% der Coronaviren im Mund- und Rachenraum

Erhältlich in Apotheken in Ihrer Nähe.

Mundspülung ergänzend zu bestehenden Corona-Maßnahmen

  • Physikalische Reduzierung der Virenlast im Mund- und Rachenraum
  • Reduziert die Virenlast der Mundhöhle und des Rachenraums
  • Das Risiko einer Tröpfchenübertragung der Coronaviren wird verringert
  • Oberflächenaktive Substanzen vermindern die Bindung zwischen Viren und menschlichen Zellen
  • Schnelle Reinigung innerhalb von einer Minute
  • Klinisch getestet – an COVID-19-Patienten getestete Rachen- und Mundspülung – signifikante Abnahme der Virenlast um bis zu 90%
  • Medizinprodukt
  • Mit hilfreicher Dosierkappe
  • Alkoholfrei

Die Linola sept Mund- und Rachenspülung bietet keinen alleinigen Schutz vor einer Infektion mit Coronaviren. Wir empfehlen die Anwendung ergänzend zu den bekannten Maßnahmen (AHA+L).

Produktinfo

Gebrauchsinformationen Linola® sept Mund- und Rachenspülung: Download PDF

  • Die Linola sept Mund- und Rachenspülung leicht aufschütteln und mittels Dosierkappe ca. 10–20 ml abmessen.
  • Durch das Aufschütteln werden die Bestandteile der Mundspülung durchmischt, wodurch das Produkt aufschäumt. Die Spülung nicht verdünnen.
  • Für 60 Sekunden den Rachenraum gurgeln und die Mundhöhle spülen. Um die Schaumbildung zu reduzieren, abwechselnd zwischen Gurgeln im Rachen und Spülen im Mundraum wechseln.
  • Das Produkt nicht schlucken.
  • Den Mund- und Rachenraum nicht mit Wasser nachspülen.
  • Die Dosierkappe nach Benutzung reinigen.

Packungsbeilage beachten.

Aqua, Sorbitol, Xylitol, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Sodium Lauryl Sulfate, Cellulose Gum, Hydroxyapatite, Phenoxyethanol, Zinc PCA, Sodium Benzoate, Sodium Methyl Cocoyl Taurate, Phosphoric Acid, Sodium Saccharin, Sodium Myristoyl Sarcosinate, Lactoferrin, Sodium Hyaluronate, Aroma, Benzyl Alcohol.

(Unverbindliche Information. Beachten Sie bitte die Inhaltsstoffangaben auf der Verpackung.)

Was ist der Unterschied zwischen der Linola® sept Mund- und Rachenspülung und anderen Mundwässern? 

Die Linola® sept Mund- und Rachenspülung unterscheidet sich in zwei Punkten von herkömmlichen Mundwässern:  

  • Mehrere Laborergebnisse und ein klinisches Untersuchungsergebnis bestätigen die Reduktion gegen Coronaviren. Damit ist die Linola sept Mund- und Rachenspülung die bisher einzige, deren Wirkung nicht nur in Laboruntersuchungen (ohne Patienten), sondern auch in Untersuchungen an COVID-19-Patienten bestätigt wurde.
  • Die Linola® sept Mund- und Rachenspülung wirkt auf physikalische Weise, das heißt, dass mittels Mineralien (anorganische Phosphate) und Benetzungsmitteln (Tenside) die Viren inaktiviert werden. Es sind also keine alkoholischen oder bioziden Wirkstoffe enthalten, weshalb sie explizit auch für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist. 


Was sagen die Untersuchungsergebnisse aus? 

In Laboruntersuchungen (ohne Patienten) konnten bis zu 99,999 % der Coronaviren inaktiviert werden. Auch Tests an COVID 19-Patienten waren vielversprechend. Hier gab es nach Verwendung der Mund und Rachenspülung eine signifikante Abnahme der Viruslast um teilweise mehr als 90 %. Durch diese Reduktion der bestehenden Viruspartikel wird das Risiko einer Übertragung der Viren, die über Tröpfchen beim Sprechen, Husten, Lachen oder Singen in die Luft abgegeben werden, verringert. 


Wie wirkt die Linola® sept Mund- und Rachenspülung zum Schutz vor Coronaviren? 

Die enthaltenen Mineralien und Tenside lagern sich an der Virusoberfläche an, wodurch verhindert wird, dass das Virus in die Wirtszelle (die menschlichen Zellen der Schleimhaut) eindringen kann.


Ist die Linola® sept Mund- und Rachenspülung auch bei mutierten Coronaviren geeignet?  

Coronaviren sind im Prinzip verpacktes Erbmaterial, das von einer Membran umgeben ist. In dieser Membran sitzen verschiedene Proteine, wobei den sogenannten Spike-Proteinen eine besondere Rolle zukommt: Sie ermöglichen den Coronaviren, sich an menschliche Zellen zu binden und in diese aufgenommen zu werden. Die bis jetzt bekannten SARS-CoV-2-Mutationen haben zu leichten Veränderungen dieses Spike-Proteins geführt. Der Mechanismus, der in der Linola® sept Mund- und Rachenspülung zum Tragen kommt, ist jedoch nicht spezifisch für die Spike-Proteine. Aus diesem Grund haben wir keine Bedenken und sind davon überzeugt, dass die Linola® sept Mund- und Rachenspülung im gleichen Maß auch bei diesen Mutationen wirkt.


Kann die Mund- und Rachenspülung eine Impfung ersetzen?  

Die Mund- und Rachenspülung ist ein zusätzlicher Baustein zum Schutz vor Corona-viren. Die AHA+L-Regeln könnten um ein “G” für Gurgeln erweitert werden. Sie ist aber kein Ersatz für eine Impfung.  

Jedoch profitieren nicht-geimpfte Menschen ebenso von der Linola® sept Mund- und Rachenspülung wie bereits geimpfte Personen, da aktuell noch nicht sicher ist, ob eine Impfung gleichzeitig auch das Risiko einer weiteren Verbreitung der Viren minimiert.

Mundspülungen gegen SARS-CoV-2 – klinische Pilotstudie weist die Reduktion der Viruslast nach

Einleitung

Seit dem ersten Auftreten von SARS-CoV-2 in Asien Ende 2019 hält die weltweite COVID-19 Pandemie trotz Schutzmaßnahmen und Impfkampagnen weiter an und erfordert zusätzliche Präventionsmaßnahmen. Mundspülungen werden bisher hauptsächlich verwendet, um die Mundgesundheit zu verbessern und die Anzahl an Mikroorganismen zu reduzieren. Ziel dieser klinischen Anwendungsstudie war zu untersuchen, ob Mundspüllösungen auch die Viruslast in Rachenabstrichen von SARS-CoV-2 positiven Patienten reduzieren und damit zur Verringerung ihrer Infektiosität und der Verbreitung dieses pandemischen Virus beitragen können.

Fragestellung

Kann die antivirale Mund- und Rachenspülung die Viruslast von SARS-CoV-2 im Mund- und Rachenraum senken und somit das Risiko von einer Tröpfchenübertragung der Coronaviren reduzieren?

Material und Methoden

Für diese Studie wurden 34 stationär behandelte COVID-19 Patienten mit initial positiven SARS-CoV-2 Tests (PCR-Test) rekrutiert. Den Probanden wurde vor und nach Anwendung der antiviralen Mund- und Rachenspülung ein Rachenabstrich (Oropharynx) entnommen. Die Viruslast der Rachenabstriche wurde mittels RT-qPCR („Reverse Transkriptase quantitative Real Time Polymerase Chain Reaction“) bestimmt. Darüber hinaus wurden neue Formulierungen im Hinblick auf ihre möglichen entzündungshemmenden Wirkungen in vitro (im Labor) untersucht, was eine zusätzliche Möglichkeit für einen positiven Effekt von zukünftigen Mundspülungen bieten könnte.

Ergebnisse

Die klinische Beobachtungsstudie hat gezeigt, dass die Mundspülung die Viruslast im Speichel von SARS-CoV-2 positiv getesteten Patienten nach der Anwendung um bis zu ca. 90 % reduzieren konnte. Diese Reduktion der Viruslast hat bis zu 6 Stunden angehalten.

Die Analyse verschiedener experimenteller Mundspüllösungen hat zudem gezeigt, dass Dexpanthenol und Zink die Expression von entzündungsfördernden Molekülen reduzieren, sodass die bereits vorhandenen Mundspülungen durch die Verwendung von Dexpanthenol und Zink noch ergänzt werden könnten.

Abbildung 1: Zeitlicher Entwicklungsverlauf der Viruslast im Nasopharynx nach Anwendung der Mund- und Rachenspülung.
Abbildung 1: Zeitlicher Entwicklungsverlauf der Viruslast im Nasopharynx nach Anwendung der Mund- und Rachenspülung.

Schlussfolgerung

Die antivirale Mund- und Rachenspülung verringert die Infektiosität von COVID-19 Patienten und erhöht den Schutz vor Ansteckungen mit SARS-CoV‑2.

Die Veröffentlichung der Studie finden Sie hier.

Quelle:  Schürmann M. et al. Mouthrinses against SARS-CoV-2 – anti-inflammatory effectivity and a clinical pilot study. Eur Arch Otorhinolaryngol. 2021 May 22;1-9. doi: 10.1007/s00405-021-06873-8